Für Teams & Organisationen · ThinkTogether
Workshops, Coaching für Führungskräfte und Projekt-Begleitung für Teams, die Change strukturell verstehen und gemeinsam umsetzen wollen.
Wir arbeiten gemeinsam am Verständnis des Systems: an Strukturen, Prozessen, Anreizen und den Mental Models, die tägliches Verhalten prägen.
Alicia Frommann · MSc Digital Business & Sustainable Innovation · Transformationsprojekte bei Bosch · Management Consulting
Für wen
Rund 70 Prozent digitaler Transformationen scheitern an der menschlichen Seite.
Schätzung McKinsey.
Symptom und Ursache
Komplexe Probleme haben eine Gemeinsamkeit: Ursache und Wirkung liegen selten dort, wo wir sie vermuten. Was wir sehen, sind Symptome. Was wir lösen, sind Symptome. Die Ursache liegt tiefer, in Prozessen, Strukturen und psychologischen Faktoren, die unsichtbar bleiben.
Der Eisberg zeigt es präzise
Über der Wasserlinie liegt, worüber gesprochen wird: Technologie und Tools, Prozesse und Strukturen, Ergebnisse und KPIs. Darunter liegt, worüber meist nicht gesprochen wird: mentale Modelle und Glaubenssätze, kulturelle Annahmen wie die Angst vor Fehlern, Vertrauen und psychologische Sicherheit. Transformationsprogramme arbeiten fast immer über der Wasserlinie. Zwischen dem, was eine Organisation zu glauben sagt, und dem, was sie tut, bleibt eine Black Box.
Dass diese Ebene entscheidet, ist belegt
Google fand in Project Aristotle psychologische Sicherheit als wichtigsten Faktor für High-Performing Teams. Amy Edmondson zeigte über Branchen und Kontexte hinweg: Lerngeschwindigkeit, Zusammenhalt und messbare Ergebnisse gründen auf Vertrauen, das im Team entsteht.
Was ich tue
Ich ermögliche den Raum und die Methode, in denen ein Team diese Ebene gemeinsam sichtbar macht. Wir modellieren, wie das System tatsächlich funktioniert: welche Prozesse, welche Strukturen, welche unausgesprochenen Annahmen. Wir finden die Stellen, an denen Veränderung wirkt, und leiten Maßnahmen ab, die die Ursachen treffen, mit einem Rhythmus, in dem wir gemeinsam draufschauen. Dafür nutze ich Systems Thinking und eine Software zur Visualisierung, die ich selbst dafür gebaut habe.
Warum die Arbeitsweise selbst wirkt
Wer gemeinsam am System arbeitet, hört auf, Schuld zu verteilen. Egos werden hier nicht belohnt. Alle bauen dasselbe Verständnis, alle sind auf einer Ebene. Offenes Sprechen, Feedback und psychologische Sicherheit entstehen aus der Arbeit heraus. Genau die Ebene, an der Transformationen scheitern, verändert sich, während wir am Problem arbeiten. Deshalb trägt es besonders in festgefahrenen Projekten, in denen viele Stakeholder mit eigenen Interessen aufeinandertreffen und die Diskussion längst persönlich geworden ist.
Wenn Ihre Transformation technisch läuft und people-seitig nicht landet: Lassen Sie uns sprechen.
Gespräch anfragen →Warum Systems Thinking
Kanban, Scrum, SAFe und agile Arbeitsweisen behalten in unserer Arbeit ihren Platz und werden kombiniert. Systems Thinking liegt darunter: Es zeigt, in welchem Geflecht aus Loops, Anreizen und Annahmen eine Methode ankommt. Wer diese Struktur kennt, setzt Boards, Sprints und Frameworks dort ein, wo sie greifen.
Auch die ThinkTogether-Software schließt an bestehende Practices an, etwa mit Exporten und RACI-Zuordnungen für die Umsetzung. In jede Zusammenarbeit fließt Erfahrung aus Transformationsprojekten bei Bosch und aus dem Management Consulting ein.
Systems Thinking in Digital Transformation
Werkzeuge und Methoden gibt es im Überfluss. Woran es hakt, ist die Umsetzung. Repenning und Sterman zeigen: Gute Programme scheitern selten am Inhalt, sondern an der Dynamik, in der sie landen. Zeitdruck, Firefighting und eine Kapazität, die dabei erodiert. Ein schlüsselfertiges Programm lässt sich nicht kaufen; es muss von innen wachsen.
Deshalb liefere ich kein weiteres Framework. Ich arbeite an der Struktur, die entscheidet, ob eine Methode überhaupt greift. Wie das für Transformation und KI-Training konkret aussieht, steht auf Transformation & KI.
“We can’t control systems or figure them out. But we can dance with them.”
Donella H. Meadows, „Dancing With Systems“
Deshalb verspreche ich keine Steuerbarkeit und keine Prognose. Ich helfe, das System zu verstehen, sichtbar zu machen und darin klüger zu handeln. Die Entscheidungen bleiben bei Ihnen.
Vereinfacht nach Repenning & Sterman, „The Physics of Improvement", California Management Review (2001). Der Loop verstärkt sich selbst; der Hebel ist, die Zeit für Verbesserung zu schützen.
Das Beispiel
Das vollständige Modell aus dem Paper gibt es als eigene Seite: Schritt für Schritt erklärt, mit antippbaren Schleifen und dem Verlauf, der zeigt, warum es erst anstrengender wird. Genau solche Wirkungsgefüge bauen wir gemeinsam in den Workshops und mit ThinkTogether.
Zum vollständigen Beispiel →Keynotes & Impulse
Neben Workshops und Begleitung bin ich als Speakerin für Systems Thinking buchbar. Die Beispiel-Keynote zur Capability-Falle zeigt an einem echten Modell, warum Transformationen ins Stocken geraten.
Zu Keynotes & Impulse →Zusammenarbeit
Kompakt
Ein Tag im Team: Eine reale eigene Herausforderung wird gemeinsam als System modelliert.
Passt für Kick-off, Alignment oder einen festgefahrenen Konflikt.
Persönlich
Einzelcoaching für Führungskräfte, die Veränderung als gestaltbar verstehen und ihre eigene Rolle darin klären wollen.
Vertraulich und an Ihrer realen Führungssituation. Mehr dazu unten.
Vertieft
Begleitung über Wochen und Monate: von der systemischen Analyse bis zur Umsetzung, inklusive Einführung der ThinkTogether-Software.
Für Transformations- und Kulturprozesse mit langem Atem.
Konditionen auf Anfrage. Im Gespräch klären wir gemeinsam, was zu Ihrem Vorhaben passt.
Coaching für Führungskräfte
Unser Führungsbild ruht auf Vertrauen, Verantwortung und Vorbildfunktion. Im Alltag geraten Anspruch und Handeln auseinander, meist ohne dass es jemand beabsichtigt. Systems Thinking macht diese Lücke gemeinsam sichtbar und besprechbar (Argyris/Schön: espoused theory vs. theory-in-use).
Im Coaching schauen wir reflektiert auf das System, in dem Sie führen, und suchen Ursachen in Strukturen und Annahmen. Jede Rolle hat darin eine Funktion, auch die kritische. So wird Veränderung als notwendig und gestaltbar erfahrbar, samt der eigenen Rolle darin.
“There are two theories. One says, ‘there’s a problem, let’s fix it.’ The other says ‘we have a problem, someone is screwing up, let’s go beat them up.’”
Manager in einem Verbesserungsprojekt, zitiert in Repenning & Sterman (2001)
Genau diesen Wechsel begleite ich: von der Suche nach Schuldigen zur Frage, welche Struktur das Verhalten erzeugt. Das verändert, wie ein Team unter Druck reagiert.
Schwerpunkte der Zusammenarbeit
Das Werkzeug hinter der Zusammenarbeit
Systemdenken ist die Haltung. Die ThinkTogether-Software ist das Werkzeug, das sie sichtbar macht. Ihr baut euer System als Wirkungsdiagramm auf und seht, wie die Teile zusammenhängen, statt nur darüber zu reden.
Das macht die Zusammenarbeit greifbar und die Schulung ehrlich, weil man das System sieht. Jeder Hebel und jede Schleife steht sichtbar auf dem Schirm, und das Modell lebt nach dem Workshop im Tool weiter.
Demo · Ein Loop entsteht
So arbeitet ThinkTogether: Variablen, Wirkungen, Loop, erkannt.
Ist das für dich?
Für dich, wenn
ihr eine Veränderung angeht und merkt, dass Neues im Alltag oft nicht hält, obwohl alle sich Mühe geben.
Das bringt es dir
ihr seht die Struktur hinter dem Problem, findet die wenigen Hebel, die wirklich wirken, und plant die Durststrecke offen ein, statt zu früh abzubrechen.
So läuft es ab
gemeinsam modellieren, Hebel priorisieren, im eigenen Tempo umsetzen. Die Entscheidung bleibt bei euch.
Häufige Fragen
Für Teams und Organisationen, die eine Veränderung angehen und merken, dass Neues im Alltag oft nicht trägt. Vom kleinen Betrieb bis zum Mittelstand. Es kommt nicht auf die Branche an, sondern darauf, dass ihr an einer echten Veränderung arbeitet und den Hebel dahinter finden wollt.
Ein gemeinsames Bild eures Systems als Wirkungsdiagramm, die wenigen Hebel, an denen ein Eingriff wirklich trägt, und einen Plan, der die Durststrecke offen einplant. Kein Foliensatz zum Ablegen, sondern ein Modell, an dem ihr weiterarbeitet.
Der Intensiv-Workshop bringt ein Team schnell zu einem gemeinsamen Systembild. Das Coaching richtet sich an einzelne Führungskräfte, die eine Entscheidung strukturieren wollen. Die Begleitung geht über Wochen, wenn ihr ein Projekt wirklich umsetzt. Was passt, klären wir am Anfang gemeinsam.
Am Anfang steht ein kurzes, unverbindliches Gespräch, in dem wir eure Situation anschauen und klären, welches Format passt. Konditionen besprechen wir dort, sie hängen vom Umfang ab. Schreibt einfach über das Kontaktformular.
Nein, sie ist ein Werkzeug, kein Muss. Wir modellieren oft direkt in der Software, weil ein sichtbares Wirkungsdiagramm die Arbeit erleichtert. Der Wert liegt aber im gemeinsamen Denken, nicht im Tool.
Die Capability-Falle zeigt, warum das Gegenteil der Fall ist. Wir arbeiten an eurem echten System und an einem echten Vorhaben. Das Beispiel ist offen nachlesbar auf der Beispiel-Seite, damit ihr den Ansatz vorab prüfen könnt.
In einem kurzen, unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob ein Workshop-Tag, ein Coaching oder eine längere Begleitung zu Ihrem Vorhaben passt.
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